Antragsverfahren für muskuloskeletale Rehabilitation

Den Antrag stellen - Schritt für Schritt

1. Schritt: Suchen Sie Ihren behandelnden Haus- oder Facharzt auf.

2. Schritt: Dieser fertigt dann anhand der vorliegenden Befunde den ärztlichen Befundbericht.

Sie haben die Möglichkeit, bereits in Ihrem Antrag auf Rehabilitationsleistungen eine von Ihnen bevorzugte Klinik zu benennen. Es wird von dem Kostenträger geprüft, ob diesem Wunsch entsprochen werden kann. Ausschlaggebend hierfür ist unter anderem, dass in der von Ihnen ausgesuchten Klinik das Ziel der Rehabilitation, nämlich die wesentliche Besserung oder Wiederherstellung der Erwerbstätigkeit mit der gleichen Wirksamkeit und zumindest ebenso wirtschaftlich erreicht werden kann, wie in einer von dem Kostenträger ausgewählten Einrichtung.

Bei Fragen setzen Sie sich bitte direkt mit uns in Verbindung oder vereinbaren einen persönlichen Gesprächstermin unter:

Die Antragsformulare

Die Antragsformulare finden Sie auf der jeweiligen Internetseite des für Sie zuständigen Kostenträgers.

Deutsche Rentenversicherung www.deutsche-rentenversicherung.de
AOK Berlin-Brandenburg www.aok.de
Betriebskrankenkasse www.bkk.de
vdak / AEV www.vdak.de
Landwirtschaftliche Krankenkasse www.svlfg.de

Leistungen zur medizinischen Rehabilitation
Persönliche Voraussetzungen
  • Erhebliche Gefährdung oder Minderung der Erwerbsfähigkeit wegen Krankheit oder körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung
  • Keine Leistungserbringung vor Ablauf von vier Jahren nach Durchführung der letzten Leistung - der Kostenträger spielt dabei keine Rolle. Dies gilt jedoch nicht, wenn vorzeitige Leistungen aus gesundheitlichen Gründen dringend erforderlich sind.
Versicherungsrechtliche Voraussetzungen
  • Erfüllung der Wartezeit von 15 Jahren oder
  • 8 Kalendermonate Pflichtbeiträge für eine versicherte Beschäftigung in den letzten zwei Jahren vor Antragstellung oder
  • bestehende verminderte Erwerbsfähigkeit oder diese in absehbarer Zeit zu erwarten ist und die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt ist

Wird Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit bezogen, sind die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen immer erfüllt. Das gilt auch bei Anspruch auf erhöhte Witwen- oder Witwerrente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit.

Leistungsausschluss
  • Bei Vorliegen eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit
  • Bei Bezug ider Beantragung einer Rente wegen Alters von wenigstens 2/3 der Vollrente
  • Bei Bezug einer Leistung, die regelmäßig bis zum Beginn einer Rente wegen Alters gezahlt wird
Ansprechpartner

Bei Erwerbsfähigkeit mit Beiträgen an die Rentenversicherung (in den letzten 24 Monaten mindestens 6 Beiträge oder insgesamt 60 Kalendermonate) Die Rentenversicherungen
Bei Erwerbsfähigkeit ohne Ansprüche an die Rentenversicherung Die gesetzliche Krankenkasse oder private Krankenversicherung
Bei Arbeits- und Wegeunfall sowie Berufskrankheiten Die Unfallversicherung (die einzelnen Berufsgenossenschaften)
Bei fehlendem Anspruch an die Krankenkasse sowie Rentenversicherung Der Sozialhilfeträger